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Beschwerde wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
Nr. 01307
Häufiger als vermutet, kommt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vor. So fühlten sich etwa 2/3 aller Frauen in ihrem Berufsleben bereits einmal belästigt, aber auch Männer können Opfer eines sexuellen Übergriffs sein. Dazu zählen Hinterherpfeifen, Anstarren, Bemerkungen sexuellen Inhalts, körperliche Berührungen, Aufdrängen sexueller Handlungen, unerwünschte Einladungen mit eindeutigen Inhalten, das Zeigen pornografischer Darstellungen, Androhung beruflicher Nachteile bei sexueller Verweigerung bzw. Versprechen von Vorteilen bei sexuellem Entgegenkommen bis hin zu Vergewaltigung.

Der Arbeitgeber hat im Einzelfall angemessene arbeitsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen. Es sind dies insbesondere Ermahnung, Abmahnung, Versetzung, ordentliche oder außerordentliche Kündigung. Der Dienstvorgesetzte hat erforderliche dienstrechtliche und personalwirtschaftliche Maßnahmen zu ergreifen (§ 4 Abs. 1 BSchG - Beschäftigtenschutzgesetz). Diese können bei Beamten bis hin zum Disziplinarverfahren führen.

Wenn der Arbeitgeber/Dienstvorgesetzte keine oder offensichtlich ungeeignete Maßnahmen ergreift, sind die belästigten Beschäftigten berechtigt, ein Zurückbehaltungsrecht auszuüben. D. h. sie müssen nicht arbeiten, haben aber einen Anspruch darauf, weiterhin ihr Arbeitsentgelt bzw. bei Beamten ihre Bezüge zu erhalten (§ 4 Abs. 2 BSchG).

Diese Briefvorlage enthält:
- Aufforderung, den Zustand zu unterbinden,
- Fristsetzung an den Arbeitgeber,
- detaillierte Sachverhaltsdarstellung.
Vorschau - Beschwerde wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
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