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Gegendarstellung zur unberechtigten Abmahnung
Nr. 01309
Haben Sie eine Abmahnung erhalten? Überlegen Sie zunächst, ob an den Vorwürfen etwas dran sein könnte. Wenn Sie eine ungerechtfertigte Abmahnung erhalten haben, sollten Sie sich nicht zu Unmutsäußerungen oder Schlimmerem Ihrem Arbeitgeber gegenüber hinreißen lassen. Auch sollten Sie eine ungerechtfertigte Abmahnung nicht einfach hinnehmen. Ihr Chef könnte die von Ihnen nicht angegriffene Abmahnung zur Grundlage einer Kündigung machen.

Mit einer Gegendarstellung können Sie fehlerhafte Sachverhaltsdarstellungen in der Abmahnung ins richtige Licht rücken. Ihre Darlegungen müssen dann, genauso wie die Abmahnung, aktenkundig gemacht werden. Halten Sie die Gegendarstellung kurz und knapp. Die Gegendarstellung wird beim Arbeitgeber eingereicht.

Gleichzeitig können Sie verlangen, dass die Abmahnung aus der Personalakte entfernt wird. Wird dieses Begehren abgelehnt, können Sie vor dem Arbeitsgericht Klage auf Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte einreichen.


Übrigens: Wenn der Betrieb einen Betriebsrat hat, kann und sollte der Arbeitnehmer diesen einschalten. Denn Abmahnungen müssen dem Betriebsrat nicht gemeldet werden, er wird nur auf Antrag tätig (§§ 84, 85 Betriebsverfassungsgesetz - BVerfG).

Diese Briefvorlage enthält:
- Bezugnahme auf die Abmahnung,
- Darstellung, dass die Abmahnung ungerechtfertigt ist,
- Sachverhaltsdarstellung,
- Bitte um Aufnahme der Gegendarstellung in die Personalakte,
- Antrag auf Entfernen der Abmahnung aus der Personalakte.
Vorschau - Gegendarstellung zur unberechtigten Abmahnung
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