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Fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzuges
Nr. 01313
Nach § 626 Abs. 1 BGB ist ein Arbeitsverhältnis (auch: Handelsvertreterverhältnisse, Berufsausbildungsverhältnisse, Heuerverhältnisse, Heimarbeitsverhältnisse) außerordentlich kündbar, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist dann gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, die unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile dem Kündigenden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar machen. Hierzu zählt insbesondere der Zahlungsverzug des Arbeitgebers.

Befindet sich Ihr Chef in nicht nur kurzzeitigem oder in geringfügigem Zahlungsverzug können Sie das Arbeitsverhältnis fristlos (außerordentlich) kündigen. Dies ist immer dann sinnvoll, aber auch erforderlich, wenn dem Arbeitnehmer bereits ein neuer Arbeitsplatz angeboten wurde und er sich nur noch vom alten Arbeitgeber lösen muss.

Beachten Sie, dass Arbeitslosengeld bis zu 12 Wochen gesperrt werden kann, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeitslosigkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Dies wird insbesondere angenommen, wenn der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis selbst durch Kündigung löst. Auch eine Abfindung wegen Verlustes des Arbeitsplatzes ist ausgeschlossen, sobald Sie als Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis beenden.

Diese Briefvorlage enthält:
- Bezugnahme auf vorherige Mahnung,
- Angabe zur Höhe des Zahlungsrückstandes,
- Zahlungsrückstand brutto oder netto,
- Kündigungserklärung,
- Aufforderung zur Zahlung mit Fristsetzung,
- Androhung von arbeitsgerichtlicher Klage.

Verwenden Sie diese Briefvorlage nur, wenn Ihr Arbeitgeber mit mehr als dem 1,5-fachen des Bruttolohnes länger als 4 Wochen in Verzug ist.
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