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Zurückbehaltungsrecht wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
Nr. 01315
Ein Zurückbehaltungsrecht kommt auch dann in Betracht, wenn das Verhalten von Arbeitskollegen eine sexuelle Belästigung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) darstellt. In diesem Falle können Sie Ihre Tätigkeit ohne Verlust des Arbeitsentgelts einstellen, wenn dies zu Ihrem Schutz erforderlich ist und wenn der Arbeitgeber keine oder offensichtlich ungeeignete Maßnahmen zur Unterbindung der sexuellen Belästigung ergreift (§ 14 Satz 1 AGG). Belästigungen im Sinne des AGG sind Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen, falls diese aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verübt werden (§ 3 Abs.3 AGG in Verb. mit § 1 AGG).

Diese Briefvorlage enthält:
- Bezugnahme auf Beschwerdeschreiben,
- Sachverhaltsdarstellung,
- Geltendmachung der Leistungsverweigerung,
- Hinweis auf Fortdauer der Zahlungspflicht.

Nutzen Sie diese Briefvorlage nur, wenn Sie Ihren Arbeitgeber vorher unter angemessener Fristsetzung zur Unterbindung z.B. mit Nr. 01307 Beschwerde wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz aufgefordert haben.
Vorschau - Zurückbehaltungsrecht wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
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