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Änderungskündigung mit Zustimmung des Betriebsrates
Nr. 01202
Durch den Arbeitsvertrag sind viele Dinge eindeutig geregelt. Sie können diese Festlegungen nicht einfach durch Anweisungen ändern. Wollen Sie als Vorgesetzter oder Arbeitgeber Veränderungen vornehmen, muss Ihr Mitarbeiter vorher zustimmen. Für den Fall, dass er dazu nicht bereit ist, können Sie eine Änderungskündigung aussprechen.

In diesen Fällen müssen Sie eine Änderungskündigung aussprechen, um Vertragsbedingungen zu ändern:
1. Wenn Sie die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit herauf- oder herabsetzen wollen. Wenn Sie den vereinbarten Arbeitsort ändern wollen und keine Versetzungsklausel im Arbeitsvertrag vereinbart worden ist.
2. Wenn Sie Ihren Mitarbeiter in eine andere Abteilung versetzen wollen, auch wenn die Arbeitsaufgabe sonst unverändert bleibt (Ausnahme: Eine entsprechende Klausel ist im Arbeitsvertrag vereinbart worden).
3. Wenn Sie die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitsaufgabe Ihres Mitarbeiters ändern wollen.
4. Wenn Sie ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in ein befristetes umwandeln wollen.
5. Eine Verringerung des Entgelts Ihres Mitarbeiters können Sie grundsätzlich nur durch eine Änderungskündigung erreichen. Wenn Sie aber im Arbeitsvertrag eine jederzeit widerrufliche Zulage vereinbart haben, können Sie den Wegfall der Zulage durch einfachen Widerruf erreichen. Eine Kündigung ist dann nicht nötig.
6. Im Verhältnis zur Beendigungskündigung ist die Änderungskündigung das mildere Mittel. Sie müssen deshalb die Änderungskündigung wählen, wenn ein anderer Arbeitsplatz frei ist, auf dem Sie Ihren Mitarbeiter beschäftigen können. Das gilt auch dann, wenn Ihr Mitarbeiter dort zu geänderten, selbst zu schlechteren, Bedingungen arbeiten kann.

Nutzen Sie diese Briefvorlage, um Ihre Änderungskündigung wirksam auszusprechen.

Diese 2-seitige Briefvorlage enthält:
- Benennung des Kündigungsgrundes,
- Kündigungserklärung,
- Angabe des Wirkungszeitpunktes der Kündigung,
- Angebot eines neuen Vertrages,
- Angabe der geänderten Bedingungen,
- Aufgabe einer Stellungnahmefrist,
- Hinweis auf Reaktionserfordernis,
- Belehrung nach § 2 KSchG,
- Hinweis auf Betriebsratsbeteiligung,
- Ausdruck des Bedauerns.
Vorschau - Änderungskündigung mit Zustimmung des Betriebsrates
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