Formularsuche

Formulardetails

Mahnung wegen bestehender Gehaltsrückstände ohne Androhung des Leistungsverweigerungsrechts
Nr. 01319
Da Gehaltsrückstände niemandem im Betrieb verborgen bleiben, wird über dieses Thema bald gesprochen. Dabei drängen säumige Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer häufig unter Hinweis auf angeblich nur vorübergehende Ursachen für ihre finanziellen Probleme dazu, das rückständige Gehalt ganz oder teilweise zu stunden oder ihr Einverständnis mit einer (vorübergehenden) Gehaltsreduzierung zu erklären oder sogar auf rückständige Gehälter ganz oder teilweise zu verzichten. Bei solchen Gesprächen hat Ihr Arbeitgeber ein massives Druckmittel: Oft heißt es nämlich zur Begründung solcher Forderungen, dass eine Insolvenz und damit der Verlust des Arbeitsplatzes droht, wenn Sie auf diese Forderungen nicht eingehen.

Vertrauen Sie Ihrem Arbeitgeber nicht blind, sondern nutzen Sie die Gelegenheit, um genauere Informationen über die wirtschaftliche Situation Ihres Arbeitgebers zu erhalten. Dabei sollten Sie sich nicht mit ein paar Schlagworten abspeisen lassen, sondern ganz genau nachfragen, wie die Auftragslage ist, warum Ihr Arbeitgeber momentan kein Geld hat und weshalb er der Meinung ist, dass dieser Engpass nur vorübergehend besteht. Überlegen Sie sich, ob Sie das Risiko eingehen wollen, auch später keine Zahlung Ihres Arbeitgebers mehr zu erhalten.

Ihr Arbeitgeber schuldet Ihnen sämtliche bereits fälligen Gehälter. Angaben zum Fälligkeitszeitpunkt finden Sie in Ihrem Arbeitsvertrag. Ist dort keine Regelung getroffen, gilt die gesetzliche Regelung, wonach das Gehalt am ersten Werktag des Folgemonats zur Zahlung fällig ist. Vor Ablauf des laufenden Kalendermonats können Sie daher keine Ansprüche für den laufenden Kalendermonat geltend machen.

Diese Briefvorlage enthält:
- Bezeichnung des rückständigen Zeitraumes,
- Bezifferung der Zahlungsrückstände,
- brutto oder netto,
- Aufforderung zum Zahlungsausgleich,
- Fristsetzung.

Nutzen Sie diese Briefvorlage nur, wenn Sie monatlich feststehende Gehaltszahlungen erhalten. Wenn Sie Stunden-, Wochen- oder anderen monatlich veränderlichen Lohn erhalten nutzen Sie das Produkt Mahnung wegen bestehender Lohnrückstände mit Androhung des Leistungsverweigerungsrechts Nr. 01323 bzw. Mahnung wegen bestehender Lohnrückstände ohne Androhung des Leistungsverweigerungsrechts Nr. 01322.
Vorschau - Mahnung wegen bestehender Gehaltsrückstände ohne Androhung des Leistungsverweigerungsrechts
Ausfülldauer:
ca. 6 Minuten
1 Stück für
€ 2,90
inkl. 19% MwSt.
1 Stück Bestellen