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Beschwerde wegen Mobbing am Arbeitsplatz
Nr. 01306
In §3 Arbeitsschutzgesetz werden die Grundpflichten des Arbeitgebers im Arbeitsschutz festgelegt: "Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten anzustreben." Diese Bestimmungen sind in vollem Umfang auch dann anzuwenden, wenn Mobbing von Kollegen oder Vorgesetzten zu psychischen Beeinträchtigungen führen kann. §5 des Arbeitsschutzgesetzes verpflichtet den Arbeitgeber sogar zu einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Hinblick auf gesundheitliche Gefährdungen, so auch im Hinblick auf Mobbing.

Sie als Beschäftigte/r sind nicht nur berechtigt, dem Arbeitgeber Vorschläge zu allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, vor allem auch zur Vermeidung von Mobbing, zu machen. §17 Arbeitsschutzgesetz gibt Ihnen als Beschäftigten darüber hinaus ein Beschwerderecht, wenn Sie von Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder gar dem Chef gemobbt werden.

Diese Briefvorlage enthält:
- Bitte um Unterbindung von Mobbing,
- Fristsetzung zur Unterbindung,
- ausführliche Sachverhaltsdarstellung.
Vorschau - Beschwerde wegen Mobbing am Arbeitsplatz
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